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Bern - Im letzten Jahr haben die Staus auf den Strassen markant zugenommen. Die Zahl der Staustunden wuchs um 18 Prozent. Hauptursache war die Verkehrsüberlastung, aber auch die Baustellen spielten eine Rolle.
2009 wurden über 11'800 Staustunden gezählt, wie das Bundesamt für Strassen (ASTRA) am Freitag mitteilte. Hauptursache blieb mit total 8000 Stunden die Verkehrsüberlastung. 2008 hatte sich der Verkehr rund 500 Stunden weniger lang wegen Überlastung gestaut.
Einen bedeutend geringeren Einfluss auf die Staus hatten laut dem ASTRA Unfälle und Baustellen. Wegen Unfällen staute sich der Verkehr auf den Autobahnen letztes Jahr rund 1800 Stunden lang, wegen Baustellen 1900 Stunden.
Baustellen auf heiklen AbschnittenAuch die Baustellen-Staus nahmen allerdings zu. Dies führt das ASTRA darauf zurück, dass vor allem auf stark befahrenen Agglomerationsautobahnen gebaut wurde, etwa auf der Nordumfahrung Zürich, der Stadttangente Bern sowie der A1 zwischen Morges und Ecublens. Allein aus den Baustellen auf der A1 resultierte eine Zunahme von mehr als 800 Staustunden.
Am meisten Staus gibt es nach wie vor im Grossraum Zürich. Seit dem Jahr 2003 hat sich die Anzahl der Staustunden auf der Nordumfahrung Zürich-Winterthur verdoppelt; die Staustunden auf diesem Abschnitt machen fast einen Drittel der Staustunden auf dem gesamten Nationalstrassennetz aus.
Keine Entlastung in ZürichIn Zürich staute sich der Verkehr im vergangenen Jahr beinahe täglich, nämlich an 319 Tagen. Die Eröffnung des Westrings Zürich brachte keine Entlastung. Im Gegenteil: Der ungehinderte Zufluss des Verkehrs aus dem Südwesten der Stadt Zürich und der Zentralschweiz ist laut dem ASTRA eine der Ursachen für die tägliche Überlastung beim Limmattaler Kreuz und dem Gubristtunnel.

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SDA-ATS