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Zürich - Im Ausschaffungsgefängnis von Zürich-Kloten sind mehrere Häftlinge in den Hungerstreik getreten. Wie eine Sprecherin des Amtes für Justizvollzug auf Anfrage der SDA erklärte, würden sie seit einigen Tagen ihre Mahlzeiten unangetastet zurückschicken.
Von einem flächendeckenden Hungerstreik könne jedoch nicht die Rede sein, da höchstens zehn Häftlinge daran teilnehmen würden. Insgesamt bietet das Ausschaffungsgefängnis beim Flughafen Platz für 106 Ausschaffungshäftlinge.
Wie lange sie hungern wollen, ist unklar. "Wir wissen auch nicht, was sie damit genau fordern", sagte Rebecca de Silva, Sprecherin des Amtes für Justizvollzug des Kantons Zürich.
Man gehe aber davon aus, dass das Hungern mit dem Todesfall von vergangener Woche zusammenhänge. Am Mittwoch war ein 29-jähriger Nigerianer auf dem Flughafengelände gestorben, nachdem er sich gegen seine Rückführung gewehrt hatte. Woran der junge Mann gestorben war, ist bis jetzt unklar.
De Silva erklärte aber, dass die Ausschaffungshäftlinge in Vierer- bis Sechserzellen untergebracht seien. Es sei also durchaus möglich, dass die Hungernden dennoch etwas essen würden, nämlich indem sie die Nahrung teilen würden.
Man hoffe aber, dass diese Insassen ihre Mahlzeiten bald wieder normal entgegennehmen würden. Die weitere Entwicklung werde man sehr genau im Auge behalten.

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SDA-ATS