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Radolfzell D - Mehrere Hundert Fischer und Angler haben in Radolfzell am Bodensee gegen den Kormoran demonstriert. Der Wasservogel, der bis zu 500 Gramm Fisch am Tag vertilgt, bedeutet aus ihrer Sicht eine Gefahr für die Fischbestände.
Zur Demonstration aufgerufen hatte der Landesfischereiverband Baden. Die Demonstranten marschierten zum Tagungsort der "Naturschutztage am Bodensee", die von den Naturschutzverbänden NABU und BUND veranstaltet werden. Diese setzen sich für den Schutz der Kormorane ein.
Opfer der Fischräuber ist nach Meinung der Fischer unter anderem die Äsche im Untersee des Bodensees. Daher trugen sie symbolisch eine 1,70 Meter lange Nachbildung des Lachsfisches zu Grabe.
Der schwarz gefiederte Kormoran wird bis zu 90 Zentimeter gross und wiegt 2,5 bis 3,5 Kilo. Der Vogel ist ein sehr guter Taucher. Bei den Fischern ist er äussert unbeliebt, und zwar nicht nur wegen seiner täglichen Fischmahlzeiten von 500 Gramm, sondern auch, weil er bei seiner Jagd viele Fische verletzt.
In den vergangenen Jahren hat der Kormoranbestand in Europa wegen Schutzmassnahmen stark zugenommen. Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) hat den Kormoran zum "Vogel des Jahres 2010" gekürt. Die Naturschützer sind der Meinung, er werde von Fischern und Anglern zu Unrecht für zurückgehende Fischbestände verantwortlich gemacht.

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SDA-ATS