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Bern - Die Polizei fahndet im Zusammenhang mit dem tragischen Bootsunglück auf dem Bielersee immer noch nach dem flüchtigen Kapitän. Inzwischen sind mehrere hundert Hinweise aus der Bevölkerung eingegangen.
Die Prüfung der Hinweise brauche aber viel Zeit, sagte Michael Fichter, Sprecher der Kantonspolizei Bern, am Donnerstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Besonders zeitaufwendig seien namentlich die technischen Untersuchungen.
Einzelne Ermittlungsschritte kommentiere die Polizei nicht, sagte Fichter zu verschiedenen Medienberichten vom Donnerstag, die von einem beschlagnahmten Luxusboot am Bielersee berichten. Er könne lediglich sagen, dass am Dienstag eine Polizeiaktion stattgefunden habe, bei der ein Boot mitgenommen worden sei.
Im Zusammenhang mit den Ermittlungen könne es durchaus vorkommen, dass man ein Boot abschleppen müsse, weil vor Ort die technischen Hilfsmittel für eine Untersuchung fehlten, führte Fichter aus. Details gibt die Polizei aber keine bekannt, weil dies die Untersuchung gefährden und Spekulationen Auftrieb geben könnte.
Nach dem dramatischen Bootsunfall am 11. Juli waren verschiedene Aussagen von Personen mit möglichen Hinweisen zum Unglück in die Medien gelangt. Doch offenbar liefen viele dieser Spuren bisher ins Leere.
24-Jährige getötetBeim dem Unglück auf dem Bielersee wurde eine 24-jährige Frau getötet. Sie war mit ihrem Freund auf einem Gummiboot von der St. Petersinsel in Richtung Lüscherz BE unterwegs, als sich ein Motorboot mit hoher Geschwindigkeit näherte. Trotz Rufen und Handzeichen änderte der Lenker seinen Kurs nicht.
Das Paar sprang ins Wasser, um sich zu retten. Doch die junge Frau wurde vom Boot erfasst und so schwer verletzt, dass sie noch am Unfallort verstarb. Das Motorboot fuhr ohne anzuhalten in Richtung Biel weiter.

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SDA-ATS