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Mehrere Taliban-Kämpfer im Nordwesten Pakistans getötet

Bei Gefechten und einem US-Drohnenangriff in den Stammesgebieten im Nordwesten Pakistans nahe der Grenze zu Afghanistan sind 13 Kämpfer der radikalislamischen Taliban getötet worden.

Zwei Extremisten wurden nach offiziellen Angaben am Samstag bei einer Razzia in der Stadt Shabqadar etwa 30 Kilometer nördlich von Peshawar getötet. Bei Schusswechseln starben dort demnach auch ein Polizist und ein paramilitärischer Kämpfer. Fünf weitere Aufständische seien in der Stadt Matni rund 15 Kilometer südlich von Peshawar getötet worden.

Beim Angriff einer US-Drohne in der Region Nord-Waziristan starben sechs Taliban-Kämpfer. Nach Angaben des pakistanischen Militärs soll mindestens ein ranghoher Aufständischer unter den Toten sein. Die Drohne habe ein Versteck an der Grenze zu Afghanistan ins Visier genommen, sagte ein Mitarbeiter des pakistanischen Geheimdienstes.

Die Stammesbezirke im Nordwesten Pakistans gelten als Rückzugsort der Taliban, die am Dienstag bei einem Angriff auf eine Schule in Peshawar fast 150 Menschen töteten, darunter viele Kinder. Regierung und Militär kündigten daraufhin an, mit aller Entschlossenheit gegen die Islamisten vorzugehen.

Die Rebellenbewegung Tehreek-e-Taliban Pakistan hatte sich zu dem Anschlag auf die Schule Schule bekannt und sie als Vergeltung für die Militäroffensive in den Stammesgebieten bezeichnet.

Nach offiziellen Angaben wurden bei den Armeeeinsätzen bislang mehr als 1700 Aufständische und etwa 130 Soldaten getötet. Menschenrechtsaktivisten werfen dem Militär aber vor, eine zu hohe Zahl getöteter Aufständischer anzugeben und Opfer in der Zivilbevölkerung zu verschweigen.

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