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Vor dem Regierungssitz in Rom ist es Sonntagmittag zu einer Schiesserei gekommen, bei der mehrere Personen verletzt wurden. Bei dem mutmasslichen Täter soll es sich um einen geistig verwirrten Italiener handeln.

Der 46-Jährige zog Medienberichten zufolge eine Pistole aus der Tasche seines Anzugs und schoss auf zwei Carabinieri, die sich vor dem Regierungssitz befanden. Einer von ihnen wurde am Hals getroffen; sein Zustand sei entgegen ersten Meldungen nicht besorgniserregend, berichtete der italienische TV-Sender "Sky TG 24".

Ein weiterer Carabiniere wurde am Bein getroffen. Auch eine Fussgängerin wurde von einer Kugel leicht verletzt. Augenzeugen sprachen von sieben Pistolenschüssen, die sie gehört hätten.

Der mutmassliche Schütze wurde festgenommen. Er soll ebenfalls verletzt sein. Höchste Sicherheitsvorkehrungen wurden auch vor dem Quirinal, dem Sitz des Präsidenten, ergriffen, in dem zeitgleich die Kabinettsmitglieder der neuen Regierung um Enrico Letta vereidigt wurden.

Die Schiesserei sorgte für dramatische Szenen auf der zentralen Piazza Colonna im Herzen der italienischen Hauptstadt, wo sich der Regierungssitz befindet. Auf dem Platz waren gegen 11.40 Uhr Hunderte Menschen. Nach der Vereidigung sollte um 13.00 Uhr im Regierungssitz die erste Ministersitzung stattfinden.

Die Schiesserei überschattete auch die Vereidigungszeremonie im Quirinalspalast. Die neuen Minister, die nach der Angelobung von den Geschehnissen erfuhren, zeigten sich bestürzt. "Wir müssen erst begreifen, was passiert ist", sagte der neue Verteidigungsminister Mario Mauro.

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SDA-ATS