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Fast 1000 Filme werden derzeit jährlich in Indien produziert. Dazu gehören nicht nur Bollywood-Filme in Hindi, sondern auch solche in den Sprachen Bengali, Kannada, Malayam, Tamil, Telugu und andere. Einige wichtige Meilensteine der vergangenen 100 Jahre:

- "Raja Harishchandra", 1913: Der erste Spielfilm aus indischer Produktion legte den Grundstein für die Filminustrie auf dem Subkontinent. Wie in allen frühen Werken wird eine mythologische Geschichte aus den grossen Epen Indiens erzählt. (Regie: D.G. Phalke)

- "Alam Ara", 1931: Regisseur Ardeshir Irani verwendete als erster eine Tonspur. Heute sind Musik, Lieder und Tanz tragende Elemente vieler indischer Filme. Insgesamt 1329 Stummfilme wurden bis in die 30er Jahre in Indien produziert.

- "Bhagya Chakra", 1935: Regisseur Nitin Bose hatte als erster die Idee, playback singen zu lassen. Heute bewegen alle Schauspieler nur noch die Lippen - und Playback-Sänger wie Lata Mangeshkar wurden zu Stars.

- "Rattan", 1944: Dem Film wurden zunächst kaum Erfolgschancen eingeräumt, weil er die in den 1940ern Jahren in Indien unerhörte Auffassung unterstützte, dass Frauen bei der Wahl ihrer Ehemänner mitreden dürfen. Doch der Film von M. Sadiq brach alle Rekorde.

- "Aan", 1952: Szenen mit gezähmten Löwen, Pferden und Elefanten begeisterten die Zuschauer und machten den Film von Mehboob Khan zum ersten erfolgreichen Farbfilm.

- "Mother India", 1957: Der Kampf einer Frau vom Land gegen die Natur und das menschliche Übel avancierte zum Kultfilm. Die darin gezeigte Mutter symbolisiert Indien, das nach der Unabhängigkeit mit sich und den Nachbarn rang (Regie: Mehboob Nargis).

- "Mughal-e-Azam", 1960: Die Geschichte eines Mughal-Prinzen war eine extrem aufwändige Produktion mit kostspieligen Kulissen und Kostümen, die sich über acht Jahre hinzog. Doch wurde das Filmepos von K. Asif zu einem der finanziell erfolgreichsten aller Zeiten.

- "Bhuvan Shome", 1969: Die satirische Komödie markiert den Beginn des New Indian Cinema, der vom Staat geförderten Kunstfilme. Der Erfolg von Mrinal Sens Film führt zur jahrelangen Finanzierung nicht-kommerzieller Filme, die sich dem sozialen Realismus verpflichtet fühlen.

- "Sholay", 1975: Von den Kritikern geschmäht, wurde der erste indische Western zu einem der grössten Kinoerfolge. Bis heute werden daraus Dialoge im Alltag zitiert. (Regie: Ramesh Sippy)

- "Gandhi", 1982: Die indisch-britische Filmbiografie über Mahatma Gandhi gewann acht Oskars, darunter den für den besten Film und den besten Regisseur Richard Attenborough. Für die Beerdigungsszene wurden 300'000 Statisten eingesetzt.

- "Dilwale Dulhania Le Jayenge", 1995: Der Mix aus Komödie, Romantikfilm und Musical mit dem Superstar Shah Rukh Khan wurde zum Superhit. Der Film von Aditya Chopra läuft bis heute in einem Kino in Mumbai - länger als kein anderer.

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SDA-ATS