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26 leere Stühle: Pastor Frank Pomeroy und seine Frau gedenken der Opfer des Anschlags auf ihre Kirchengemeinde.

KEYSTONE/AP/ERIC GAY

(sda-ats)

Eine Woche nach der Gewalttat in einer Kirche im US-Bundesstaat Texas haben sich hunderte Menschen zu einem Gottesdienst in der Nähe der Kirche versammelt.

Rund 700 Menschen nahmen am Sonntag an dem Gottesdienst teil, der in einem grossen weissen Zelt unweit der First Baptist Church im Ort Sutherland Springs abgehalten wurde, wie örtliche Medien berichteten.

"Ich kannte jeden, der an diesem Tag sein Leben gab", sagte Pastor Frank Pomeroy in seiner Ansprache an die Gläubigen, wie die Zeitung "San Antonio Express-News" berichtete. "Einige von ihnen waren meine besten Freunde. Und meine Tochter", sagte er. Pomeroys 14 Jahre alte Tochter war eines der 26 Todesopfer.

Nach dem Gottesdienst wurde in der von Freiwilligen renovierten Kirche eine provisorische Gedenkstätte eröffnet. Darin befanden sich 26 leere Stühle mit dem jeweiligen Namen des Opfers sowie einer Rose darauf.

Der 26-jährige Ex-Soldat und Sicherheitsmann Devin Kelley hatte am 5. November auf die Kirchgänger in Sutherland Springs geschossen. Derzeit wird untersucht, warum eine Verurteilung des Mannes wegen häuslicher Gewalt nicht in die zentrale Datenbank zur Überprüfung von Schusswaffenkäufern eingetragen wurde.

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