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Menschenrechtler werfen dem Militär in Myanmar vor, grausame Menschenrechtsverletzungen begangen zu haben. Kritisiert wird auch Regierungschefin Aung San Suu Kyi, die ihre moralische Autorität nicht genutzt habe, um Verbrechen zu verhindern. (Archiv)

KEYSTONE/AP The Canadian Press/JUSTIN TANG

(sda-ats)

Unabhängige Menschenrechtsexperten werfen dem Militär in Myanmar Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor. Soldaten hätten Mord, Massenvergewaltigungen, Folter, Versklavung und Gewalt gegen Kinder begangen und ganze Dörfer niedergebrannt.

In Nordrhakine, wo vor einem Jahr Hunderttausende muslimische Rohingya gewaltsam vertrieben wurden, gebe es sogar Anzeichen für einen Völkermord. Die Experten kritisierten am Montag Genf auch die Regierungschefin und Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi. Sie habe ihre moralische Autorität nicht genutzt, um solche Verbrechen zu verhindern. Die Militärspitze müsse vor ein Tribunal gestellt werden.

"Die grausamen Menschenrechtsverletzungen und Misshandlungen, die in den Gliedstaaten Kachin, Rakhine und Shan begangen wurden, schockieren wegen ihrer grauenerregenden Art und Allgegenwärtigkeit", schreiben sie. Viele dieser Menschenrechtsverletzungen entsprächen zweifellos den schwersten Verbrechen nach internationalem Gesetz.

Das Militär hat nach Wahlen 2011 zwar die Macht in Myanmar abgegeben, kontrolliert aber nach wie vor Schlüsselpositionen der Regierung. Es untersteht nicht der zivilen Kontrolle der Regierung.

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