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Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel und der französische Präsident François Hollande haben freien Zugang der OSZE-Beobachter zum Kriegsgebiet in der Ostukraine gefordert.

In einem Gespräch mit dem ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko zeigten sich Merkel und Hollande am Montag nach Angaben aus Paris besorgt über die anhaltenden Kämpfe in Debalzewo.

Während eines Telefongesprächs forderten die drei Politiker deswegen freien Zugang für die Beobachter der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit OSZE, wie die französische Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf den Élyséepalast berichtete. Die Beobachter sollten sich vor Ort objektiv über die Einhaltung des vereinbarten Waffenstillstands informieren können.

Zahlreiche Verstösse gegen die Waffenruhe in der Ostukraine belasten den Friedensprozess in der Kriegsregion. Nahe der Kleinstadt Debalzewo ist die Lage besonders gespannt.

Der deutsche Aussenminister Frank-Walter Steinmeier äusserte sich ebenfalls besorgt über die jüngsten Verstösse gegen den Waffenstillstand. "Wir müssen jetzt dafür sorgen, dass der ermutigend begonnene Prozess nicht entgleist", sagte er bei einem Besuch in Kolumbiens Hauptstadt Bogotá. Steinmeier telefonierte dazu auch mit dem russischen Aussenminister Sergej Lawrow.

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SDA-ATS