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Eine Überwachungskamera hielt die Messer-Attacke in der Fussgängerzone in der Innenstadt von Melbourne fest.

KEYSTONE/EPA AAP/STR

(sda-ats)

Bei dem Messer-Attentäter von Melbourne handelt es sich der australischen Polizei zufolge um einen radikalisierten Muslim, der von der Propaganda der Islamisten-Organisation IS zu dem Anschlag angestachelt worden sei.

Der aus Somalia stammende Mann habe keine direkten Verbindungen zu der Extremistenmiliz gehabt, sei aber von ihr inspiriert worden, teilte die Polizei am Samstag mit. Die IS-Miliz hatte die Tat für sich reklamiert, ohne Belege vorzulegen.

Der Attentäter hatte am Freitag mehrere Menschen mit einem Messer angegriffen und einen Mann getötet. Er wurde dann von Polizisten niedergeschossen und starb in einem Spital. Sein Auto war mit Gasflaschen beladen und hatte Feuer gefangen.

Die Polizei wertete die Tat als Terrorakt. Der 30-Jährige sei den Behörden bekannt gewesen, erklärte sie. Sein Pass sei 2015 eingezogen worden auf Basis von Geheimdienst-Informationen, wonach er nach Syrien ausreisen wollte. Obwohl der Mann radikale Ansichten gehabt habe, sei er als ungefährlich für die nationale Sicherheit eingestuft worden. Zudem sitze sein Bruder seit einem Jahr im Gefängnis unter dem Verdacht, dass er als IS-Sympathisant einen Anschlag an Sylvester 2017 in Melbourne geplant habe.

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