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Schlechtes Wetter könnte nach Einschätzung von Meteorologen zum Absturz des AirAsia-Flugzeugs in der Java-See geführt haben. Die Witterungsbedingungen seien wahrscheinlich der "auslösende Faktor" des Unglücks gewesen, teilte die indonesische Wetterbehörde mit.

Womöglich könnten die Triebwerke der Passagiermaschine vereist und dadurch beschädigt worden sein. Dies sei aber nur eine denkbare Folge des Sturms, der während des Absturzes des Airbus A320-200 registriert wurde, hiess es in einer ersten Analyse der Behörde.

Flug QZ8501 war vor einer Woche mit 162 Passagieren an Bord auf dem Weg von Surabaya auf Java nach Singapur 40 Minuten nach dem Start vom Radarschirm verschwunden. In seinem letzten Funkspruch hatte der Pilot gesagt, er wolle einem Sturm ausweichen.

Seine Bitte um eine höhere Flugroute lehnte die Flugkontrolle ab, weil dort bereits andere Maschinen unterwegs waren.

Schwierige Bergungsarbeiten

Schlamm und schlechte Sicht erschweren die Suche nach Opfern des Flugzeugabsturzes im Meer vor Borneo. Die Bergungskräfte stellten ihre Tauchgänge am Sonntag vorläufig ein. Zuvor waren am Meeresboden inzwischen fünf grössere Teile gefunden worden, die zu dem vermissten Flugzeug gehören sollen.

"Heute haben wir zwei Taucher losgeschickt, um das grösste Objekt zu erreichen, aber die Sicht am Meeresboden war null und es war voller Schlamm", sagte der Leiter der Suchaktion, Bambang Sulistyo. Auch heftige Regenfälle und hohe Wellen behinderten die Bergungsarbeiten vor der Küste von Pangkalan Bun auf der Insel Borneo weiterhin. "Deshalb wurde der Einsatz abgebrochen." Statt der Taucher solle nun ein ferngesteuertes U-Boot eingesetzt werden.

Die Rettungskräfte konnten bislang 31 Todesopfer aus dem Meer bergen. In der Nacht zum Samstag wurden ausserdem grössere Wrackteile in der Java-See entdeckt. Die Flugschreiber, die Aufschluss über die Absturzursache geben könnten, wurden bisher nicht gefunden.

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SDA-ATS