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Der alte Wetterradar auf dem Zürcher Albis hat das Ende seiner Lebenszeit erreicht. Seit Anfang April sind Mitarbeiter von MeteoSchweiz damit beschäftigt, daneben einen neuen Turm zu bauen. Der alte wird aber so lange wie möglich weiterbetrieben.

Der alte Weterradar sei immer häufiger ausgefallen, sagte MeteoSchweiz-Sprecherin Bärbel Zierl auf Anfrage. Man müsse ihn deshalb unbedingt ersetzen. Geplant ist, dass der Neubau im Juli in Betrieb genommen werden kann - pünktlich zur Gewittersaison.

Bis dann wird MeteoSchweiz aber teilweise auf die Station auf dem Albis verzichten müssen. Wegen der starken Strahlung sei es für die Bauarbeiter zu gefährlich, gleich neben einem laufenden Wetterradar zu arbeiten, sagte Zierl weiter.

Man müsse den alten irgendwann abschalten, was zu einem Ausfall an Wetterdaten führe. Man könne zwar mit Stationen in Deutschland, Österreich und der Westschweiz kompensieren, die Albis-Station werde trotzdem im Juni für einige Zeit fehlen.

Der Wald ist gewachsen

Der alte Turm stammt aus den 1960er-Jahren und ist mittlerweile auch zu klein. Wie MeteoSchweiz am Mittwoch mitteilte, ist der Wald rundherum in den letzten Jahrzehnten einige Meter gewachsen. Der neue Turm wird deshalb 10 Meter höher. Zudem wird die Kupferleitung für die Datenübermittlung durch Glasfaserkabel ersetzt.

Mit der neuen Anlage lassen sich schwacher Regen oder Schneefall besser erfassen. Es werde auch möglich sein, automatisch zwischen Regen, Schnee und Hagel zu unterscheiden und Informationen über die zu erwartenden Böen abzuleiten.

Neue Radartürme im Wallis und im Bündnerland

Mit dem Albisradar wird die dritte und letzte der bestehenden Radarstationen erneuert. Bereits ersetzt wurden die Anlagen auf dem Monte Lema im Kanton Tessin und auf La Dôle im Kanton Waadt.

In den kommenden Jahren will MeteoSchweiz in zwei neue Standorte investieren. Geplant ist ein neuer Turm oberhalb von Crans Montana im Wallis und ein zweiter Standort im Kanton Graubünden, wobei dieser Ort noch nicht definiert ist.

SDA-ATS