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Die Angestellten der Kleiderladenkerre Metro Boutique in Basel erhalten nach ihrem Warnstreik vom April mehr Lohn und Rechte: Eine entsprechende Vereinbarung hätten das Unternehmen und die Gewerkschaft Unia unterzeichnet, teilte diese am Montag mit.

Gemäss Vereinbarung bekämen ungelernte Verkäuferinnen neu monatlich brutto 3750 Franken und gelernte Detailhandelsangestellte Textil 3900 Franken, heisst es in der Mitteilung. Das entspreche einer Lohnerhöhung von bis zu 400 Franken. Die neuen Ansätze gelten ab dem 1. Mai.

Per sofort abgeschafft wird laut der Unia zudem die Gratisarbeit; bisher hätten die Angestellten täglich bis zu 20 Minuten gratis arbeiten müssen. Weiter würden der Kündigungsschutz ausgebaut und bis Mitte Mai eine Personalkommission gegründet.

Zudem bekenne sich die Metro Boutique AG zur Koalitionsfreiheit. Damit anerkenne sie in ihrem Betrieb die gewerkschaftlichen Rechte, hielt Unia fest.

Die Gewerkschaft zeigte sich erfreut darüber, dass die Angestellten bessere Arbeitsbedingungen erkämpfen konnten. Verbesserungen für alle brächten im Detailhandel jedoch nur Gesamtarbeitsverträge (GAV).

Die 17 Angestellten des Metro-Ladens an der Gerbergasse in der Basler Innerstadt hatten am 17. April einen Warnstreik durchgeführt. Das Unternehmen mit Sitz in Biel beschäftigt in der Schweiz gemäss Firmenwebseite in 22 Filialen rund 400 Angestellte.

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SDA-ATS