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Mexiko-Stadt - Der Hurrikan "Karl" ist am Freitag auf die Küste Mexikos geprallt. Mit Sturmgeschwindigkeiten von rund 185 Kilometern und Windspitzen von 200 Kilometern pro Stunde liess er mehrere Meter hohe Wellen gegen die Strände und Ortschaften nördlich von Veracruz, der grössten Hafenstadt Mexikos, rollen.
Kurz vor seinem "Landgang" war "Karl" vom US-Hurrikanzentrum in Miami zum Hurrikan der drittstärksten Kategorie heraufgestuft worden. Wie vom Hurrikanzentrum erwartet, schwächte sich "Karl" an Land über den Bergen aber rasch ab.
Es stufte darauf den Wirbelsturm wieder eine Kategorie herunter. Binnen zwei Stunden hatten sich die Windgeschwindigkeiten auf 175 Stundenkilometer abgeschwächt. Die Meteorologen erwarten, dass der Hurrikan an Land weiter an Kraft verlieren wird.
AKW abgestellt"Karl" zog in nur sieben Kilometer Entfernung am Atomkraftwerk Laguna Verde im Bundesstaat Veracruz vorbei. Dessen zwei Reaktoren wurden bereits am Donnerstag abgeschaltet, wie der Gouverneur von Veracruz, Fidel Herrera, am Freitag mitteilte.
In dem Kraftwerk werden etwa drei Prozent des in Mexiko verbrauchten Stroms produziert. Zudem hatte der staatliche Ölkonzern Pemex nach eigenen Angaben die Produktion auf 14 Bohrinseln vor der Küste sicherheitshalber eingestellt.
Die Behörden hatten sich gewappnet und Notherbergen für Tausende von Menschen vorbereitet. Die Küstengebiete waren in höchste Alarmbereitschaft versetzt worden.
Erdrutsche und ÜberschwemmungenDie Behörden warnten vor allem vor Erdrutschen in den Bergen und Hochwasser in den Niederungen. Veracruz und andere Staaten im Süden Mexikos leiden nach wochenlangem Regen unter Hochwasser.
"Karl" ist der sechste Atlantik-Hurrikan dieses Jahres. Der Wirbelsturm war am vergangenen Wochenende in der Karibik entstanden.

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SDA-ATS