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Mexiko-Stadt verschärft Fahrverbote für drei Monate

Die Behörden in Mexiko-Stadt haben wegen der Ozongefahr zusätzliche Fahrverbote für die kommenden drei Monate beschlossen. Vom 5. April bis zum 30. Juni dürfen alle Fahrzeuge an einem Tag in der Woche, einschliesslich Samstag, nicht fahren.

Dies teilte der Umweltschutzausschuss der Metropole am Mittwoch (Ortszeit) mit. Bisher galt das Programm "Heute wird nicht gefahren" in erster Linie für besonders umweltschädliche Autos.

Die Fahrverbote wurden wegen der Trockenheit erlassen, durch die sich die Ozonbelastung weiter erhöht. Für die Zeit vom 14. bis 17. März hatten die Behörden den ersten Ozonalarm seit 14 Jahren erlassen. Ausgenommen vom Fahrverbot sind Busse des öffentlichen Nahverkehrs, Schulbusse sowie Polizeifahrzeuge.

5,5 Millionen Fahrzeuge verstopfen täglich die Strassen der mexikanischen Hauptstadt. Über der Metropole mit 21 Millionen Einwohnern hängt nahezu ständig eine Smogglocke.

Ozon reizt die Atemwege und kann Herzbeschwerden auslösen. Nach Angaben des Ausschusses sterben im Jahresdurchschnitt 22'000 Menschen in Mexiko an Atemwegs- oder Herzkreislauferkranken, die im direkten Zusammenhang mit der Umweltverschmutzung stehen.

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