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Meyer Burger weiht neue Produktelinie in Hauterive ein

Die Thuner Solartechnologiefirma Meyer Burger will Solarzellenpanels künftig kostengünstiger und effizienter produzieren. Am Montag wurde dazu im neuenburgischen Hauterive eine in Zusammenarbeit mit dem Forschungszentrum CSEM entstandene Pilotfabrik eingeweiht.

Die Anlage, die zur Herstellung von so genannten Heterojunction-Solarzellen dient, zeichnet sich durch eine höhere Leistungsfähigkeit und niedrigere Produktionskosten aus, wie Centre Suisse d'électronique et de microtechnique (CSEM) am Montag mitteilte.

Weltmeister punkto Leistungsfähigkeit werden

Bei der Pilotanlage, die am Montag in Anwesenheit von Bundesrätin Doris Leuthard eingeweiht wurde, handelt es sich um das Herzstück des Swiss-Inno-HJT-Projektes des Bundesamtes für Energie (BFE), mehrerer Industriepartner und des Kantons Neuenburg. Das Projekt wird während dreier Jahre mit einem Budget von 10 Mio. Fr. gefördert und unterstützt.

"Wir werden wieder Weltmeister bei der Leistungsfähigkeit der Solarzellen", erklärte Bundesrätin Leuthard anlässlich der Eröffnung der Pilotanlage. Das Projekt zeige in die richtige Richtung für eine Energiewende und ermögliche es der Schweiz, ihre Energieabhängigkeit gegenüber dem Ausland zu reduzieren.

Derzeit importiere die Schweiz 78 Prozent ihrer Energie und gebe dafür jedes Jahr 31 Mrd. Fr. aus, stellte die Schweizer Energieministerin fest.

Die neue Anlage verfügt über eine Produktionskapazität von 600 Kilowatt. In Hauterive sind aktuell 12 Personen beschäftigt. Meyer Burger rechnet damit, dass künftig 80 Prozent der Kunden des Werks aus Asien stammen werden.

Ziel des Projektes ist es, eine neue Technologie zu fördern. Bei der Heterojunction-Technologie werden beidseitig auf einem monokristallinen Siliziumwafer ultradünne amorphe Siliziumschichten im Nanometerbereich (Tausendstel Mikrometer) abgeschieden.

Der erreichbare Wirkungsgrad ist grösser als bei herkömmlichen Solarzellen, und es werden zur Herstellung solcher Solarzellen sogar weniger Produktionsschritte benötigt. Diese Produktionsweise ermöglicht es laut den Angaben, die Leistung der Zellen um mehr als 22 Prozent zu steigern.

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