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Zürich - Nach einer Serie von Verlustjahren stabilisiert sich die Lage des Chipherstellers Micronas: Das auf Auto-Elektronik spezialisierte Unternehmen verringerte den Verlust im zweiten Quartal gegenüber dem Vorquartal von 3,9 Mio. auf 0,4 Mio. Franken.
Im Gesamtjahr 2010 erwartet Micronas ein ausgeglichenes Ergebnis, wie das Zürcher Unternehmen am Dienstag weiter bekannt gab. Das vergangene Jahr hatte der Chiphersteller noch mit einem Riesenverlust von 179 Mio. Fr. abgeschlossen, im zweiten Quartal 2009 hatte ein Minus von 1,3 Mio. Fr. resultiert.
Über 100 Mio. Fr. hatte Micronas im 2009 für die Restrukturierung aufwenden müssen. Das Unternehmen baute hunderte von Stellen ab und gab eines der beiden Standbeine, die Konsumelektronik-Sparte, grösstenteils auf.
Der Betriebsgewinn (EBIT) im zweiten Quartal betrug 6,1 Mio. Franken, dies sind 5,3 Mio. Fr. mehr als im Vorquartal, wie Micronas weiter mitteilte. Der Umsatz stieg um 4 Prozent auf 49,3 Mio. Franken.
Schwarze Zahlen im AutogeschäftIm Automobil-Segment erhöhte sich der Umsatz gegenüber dem Vorquartal um 5,7 Prozent auf 42,4 Mio. Franken, der EBIT stieg um 3,4 Mio. auf 4,3 Mio. Franken. Der Automobilmarkt entwickelt sich laut Communiqué je nach Region unterschiedlich. China bleibe 2010 mit deutlichem Abstand der grösste Markt, vor den USA und Japan.
In der Konsumelektronik-Sparte, die nicht mehr zum Kerngeschäft gehört, sank der Umsatz von 7,3 Mio. auf 6,9 Mio. Franken. Das Betriebsergebnis verbesserte sich deutlich auf 1,8 Mio. Franken (Vorquartal: -0,2 Mio. Franken).
Im gesamten Halbjahr erzielte Micronas einen Reinverlust von 4,3 Mio. Franken (Vorjahr: -158 Mio. Franken). Der EBIT belief sich auf 6,9 Mio. Franken (Vorjahr: -156,9 Mio. Franken). Der Umsatz sank von 144,5 Mio. auf 96,6 Mio. Franken.
Aktienkurs steigtDie Anleger honorierten die Fortschritte von Micronas: An der Börse notierte die Aktie bei Börsenschluss mit 5,35 Prozent im Plus auf 4.73 Franken.

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SDA-ATS