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Die Migros will Markenartikel im Ausland einkaufen können statt über die offiziellen Importeure. So will sie von tieferen Preisen profitieren. Migros-Chef Herbert Bolliger fordert Unterstützung von der Politik.

"Eine Änderung im Kartellgesetz wäre (...) ein positives Signal der Politik im Interesse der Konsumenten", sagte Bolliger in einem Interview in der "NZZ am Sonntag". Er sei jedoch skeptisch, ob die Barrieren für die Beschaffung im Ausland bald aufgehoben würden. "Promarca, der Verband der Markenartikel-Lieferanten, hätte wohl keine Freude an einer Öffnung der exklusiven nationalen Vertriebsrechte."

Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Bolliger ein deutliches Umsatzwachstum beim grössten Schweizer Detailhändler: "Ich rechne mit einer Zunahme von rund 5 Prozent." Allerdings sei ein Teil davon auf die Übernahme der deutschen Supermarktkette Tegut zurückzuführen. Das Kerngeschäft in der Schweiz liege nur leicht über dem Vorjahr.

Zulegen will die Migros künftig insbesondere im Geschäft mit biologischen Produkten. Vergangenes Jahr hatte das Unternehmen in Zürich die erste Schweizer Filiale der Bio-Supermarktkette Alnatura eröffnet.

Das soll nur der Anfang sein. "Es bestehen konkrete Pläne für den Ausbau der Bio-Verkaufsstellen", sagte Bolliger. "Wir denken an 20 bis 30 neue Alnatura-Läden in der Schweiz." 2012 legte der Umsatz der Migros mit Bio-Produkten laut dem Konzernchef um fast 9 Prozent zu.

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SDA-ATS