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"Wir verfolgen die Entwicklung im asiatischen Onlinehandel seit einiger Zeit. Mit der steigenden Kaufkraft legen die Chinesen zunehmend Wert auf sichere und hochwertige Lebensmittel", sagt M-Industrie-Leiter Walter Huber. Hier bei der Vertragsunterzeichnung mit Kaola-Chefin Lilly Zhang.

Migros

(sda-ats)

Migros verstärkt seine Präsenz in Fernost: Der Detailhandelsriese steigt mit Produkten wie Kaffee, Snacks und Getränken in den chinesischen Onlinehandel ein. Als Kundschaft im Visier hat die Migros die kaufkräftige chinesische Mittelschicht.

Der Detailhändler hat am Freitag eine Zusammenarbeit von M-Industrie mit dem chinesischen Partner Kaola bekannt gegeben. Gemäss den Angaben handelt es sich bei Kaola um die Nummer eins im grenzüberschreitenden Onlinehandel in China. M-Industrie, das sind die Produktionsbetriebe der Migros, wird auf der Plattform von Kaola einen eigenen Online-Shop mit seinen Waren führen.

Asien und besonders China seien ein sehr interessanter Markt, sagte Migros-Sprecherin Monika Weibel auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Chinesinnen und Chinesen kauften gerne ausländische Produkte mit hoher Qualität, denen sie vertrauen könnten.

In einem ersten Schritt will Migros mit einem ausgewählten Sortiment testen, wie ihre Waren bei den chinesischen Konsumenten ankommen. Dazu gehören Produkte wie etwa Café Royal, Ice Tea, Nüsse, Blévita, Rösti und Reinigungsmittel.

Gute Erfahrungen in China

Der Detailhändler ortet Wachstumspotenzial im Onlinehandel, konkrete Ziele gibt er jedoch nicht bekannt. Es gehe darum, Erfahrungen zu sammeln. Gute Erfahrungen habe Migros bislang mit dem stationären Handel in China gemacht, sagte Weibel. Bereits seit einigen Jahren verkauft der Detailhändler Produkte wie zum Beispiel Biscuits in chinesischen Ladengeschäften.

Seit einiger Zeit werden beim grössten chinesischen Internethändler Alibaba einzelne Migros-Artikel feilgeboten. Diese Waren würden nicht von der Migros verkauft, sagt Weibel. "Wir wissen auch nicht, wer diese auf Alibaba anbietet."

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SDA-ATS