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Immer weniger Bauern produzieren in der Schweiz pro Betrieb immer mehr Milch. (Symbolbild)

KEYSTONE/ARNO BALZARINI

(sda-ats)

Der harte Wettbewerb setzt den Schweizer Milchbauern stärker zu als der übrigen Landwirtschaft. Allein in den letzten zehn Jahren verschwand fast ein Drittel von ihnen. Gleichzeitig steigt die Milchmenge pro Betrieb deutlich.

Auch 2016 warfen gut 800 Milchproduzenten das Handtuch, wie aus der am Freitag erschienenen Milchstatistik hervorgeht. Seit 2005/06 verringerte sich die Zahl der Ganzjahresbetriebe von rund 30'000 auf 21'000. Mit durchschnittlich 3 Prozent pro Jahr ist die Abnahme höher als im gesamten Agrarsektor (-2 Prozent).

Im Zuge des Strukturwandels wächst die Grösse der Betriebe und damit deren Milchkuhbestand. In einem mittleren Talbetrieb stehen heute gemäss Milchstatistik 26 Milchkühe im Stall, ein Fünftel mehr als zehn Jahre zuvor. Auch die Milchleistung der Kühe steigt kontinuierlich. Heute gibt eine Durchschnittskuh 7000 Liter pro Jahr, fast 800 Liter mehr als zehn Jahre zuvor.

Milchmenge wächst

Im Schnitt lieferte ein Betrieb 2016 gut 158 Tonnen des weissen Saftes ab. Das sind fast 60 Prozent mehr als 2005/06, wie den vom statistischen Dienst des Bauernververbandes und anderen Branchenorganisationen veröffentlichten Kennzahlen weiter zu entnehmen ist.

Gesamthaft produzierten die 576'000 Schweizer Milchkühe letztes Jahr 4 Millionen Tonnen Milch. 3,4 Millionen Tonnen davon gelangten auf den Markt, 7 Prozent als Bio-Milch. Über 40 Prozent der vermarkteten Menge werden zu Käse und Quark verarbeitet, ein Sechstel zu Butter. Je ein gutes Zehntel werden als Konsummilch oder Dauermilchwaren verwertet.

Der Pro-Kopf-Verbrauch von Konsummilch sank von 79 Kilogramm im Jahr 2006 auf 53,3 Kilogramm im vergangenen Jahr. Auch Joghurt und Butter gingen 2016 mit 16,6 respektive 5,2 Kilogramm pro Person weniger über den Ladentisch. Hingegen stieg der Käsekonsum seit 2006 um 2 auf 22 Kilogramm pro Kopf.

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SDA-ATS