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Bei einem Bombenanschlag auf eine Wahlkampfveranstaltung im Nordwesten von Pakistan sind am Montag mindestens 14 Menschen getötet und mehr als 50 weitere verletzt worden. Ein ranghoher Vertreter des Stammesgebiets Kurram sagte, die Opferzahl könne noch steigen, da viele der Opfer schwerverletzt seien.

Den Behörden zufolge war der Sprengsatz am Ort der Kundgebung der religiösen rechtsgerichteten Partei JUI-F deponiert worden.

Die pakistanischen radikalislamischen Taliban bekannten sich zu dem Angriff. Ein Sprecher sagte der Nachrichtenagentur AFP am Telefon, ihr Ziel sei der JUI-F-Kandidat Munir Orakzai gewesen, da dieser "fünf Jahre lang" die scheidende Regierung unterstützt habe. Orakzai blieb nach Angaben der Behörden unverletzt. Ein weiterer Kandidat wurde indes verletzt.

Es war der erste tödliche Anschlag auf eine Partei in den Stammesgebieten nahe Afghanistan seit Beginn des pakistanischen Wahlkampfes. Die Regionen gelten als Rückzugsgebiete für die Taliban.

Die Pakistaner wählen am Samstag ein neues Parlament. Für das von wechselnder Militärherrschaft geprägte Land ist die Wahl entscheidend, weil dabei erstmals nach einer vollen Legislaturperiode auf demokratischem Weg die politische Macht von einer Zivilregierung an die nächste übergeben werden soll.

Die Taliban lehnen die Wahlen als unislamisch ab und drohten mehrfach mit Anschlägen. Seit dem 11. April wurden nach einer Zählung von AFP bereits mindestens 83 Menschen getötet, darunter am vergangenen Freitag auch erstmals ein Kandidat..

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SDA-ATS