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Bei einer blutigen Schiesserei auf eine Behinderteneinrichtung in den USA sind mindestens 14 Menschen getötet worden, 17 wurden verletzt. Zwei Verdächtige sind nach Angaben der Polizei ebenfalls tot. Dies teilte die Polizei am Mittwoch mit.

Es handele sich dabei um einen Mann und eine Frau, die in Kampfmontur gekleidet gewesen seien, sagte der Polizeichef des Ortes San Bernardino östlich von Los Angeles. Nach Angaben der US-Bundespolizei FBI gibt es noch einen dritten Verdächtigen. Eine Polizeisprecherin sagte ein Polizist sei verletzt worden, aber nicht lebensgefährlich.

Der Polizeichef von San Bernardino ergänzte, die Behörden wüssten bislang nichts über die Motive für den Angriff, bei dem 14 Menschen starben und 17 verletzt wurden. Er bestätigte aber, dass eine Person eine Feier in der Einrichtung nach "so etwas wie einem Streit" verlassen habe.

Es gebe aber keine Hinweise darauf, dass diese Person in die Schiesserei verwickelt sei. Zuvor hatte die "Los Angeles Times" berichtet, nach Einschätzung der Ermittler sei eine an einem Streit beteiligte Person mit einem oder zwei bewaffneten Begleitern zu der Veranstaltung zurückgekehrt.

Tatort und Fahrzeug werden untersucht

TV-Sender hatten zuvor Luftaufnahmen eines zerschossenen Geländewagens gezeigt, von dem nicht weit entfernt ein Körper neben einer Blutlache lag. Spezialeinheiten näherten sich dem mutmasslichen Fluchtfahrzeug vorsichtig mit gepanzerten Wagen und zogen mit einer Stange vom Rücksitz offenbar einen der drei Verdächtigen.

Reporter berichteten unter Berufung auf den Polizeifunk, dass er noch atme und ein Sturmgewehr um die Brust hängen habe. Scheiben und Reifen des schwarzen Geländewagens waren bei einer Verfolgungsjagd zerschossen worden.

Spezialeinheiten durchsuchten umliegende Häuser, Gärten und Autos. "Meiden Sie die Gegend", warnte die Polizei im Kreis San Bernardino die Anwohner via Twitter. "Unsere Gemeinde hat heute einen schweren Verlust und schweren Schock erlebt", teilte Bürgermeister Carey Davis mit. Die Attacke habe San Bernardino im Herzen getroffen.

Obama fordert erneut Verschärfung der Waffengesetze

Präsident Barack Obama hat angesichts der jüngsten Gewalttat in den USA seine Forderung nach schärferen Waffengesetzen erneuert. "Wir brauchen strengere Waffengesetze, stärkere Hintergrundüberprüfungen, das sagt der gesunde Menschenverstand", sagte Obama am Mittwoch dem US-Sender CNN.

Es könne nicht sein, dass jeder in einen Laden gehen und eine Schusswaffe kaufen könne. "Das ist ein Gesetz, das geändert werden muss." Nirgendwo in der Welt komme es so häufig zu Gewalttaten mit Schusswaffen wie in den USA. "So etwas passiert in anderen Ländern nicht in der selben Häufigkeit", sagte der Präsident.

In den Vereinigten Staaten kommt es immer wieder zu tödlichen Schiessereien. Kritiker machen dafür vor allem die laxen Waffengesetze verantwortlich. Erst vergangene Woche hatte ein Mann in einer Abtreibungsklinik im Bundesstaat Colorado das Feuer eröffnet und drei Menschen getötet.

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SDA-ATS