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Mindestens 19 Tote und über 50 Verletzte gab es bei einem Konzert in der Manchester Arena. Die schwerbewaffnete Polizei behandelt den Zwischenfall als Terrorakt.

KEYSTONE/AP PA/PETER BYRNE

(sda-ats)

Bei einer Explosion während eines Konzerts der amerikanischen Sängerin Ariana Grande in Manchester hat es der Polizei zufolge mindestens 19 Tote und über 50 Verletzte gegeben.

Die Polizei rief die Bürger in der Nacht auf Dienstag auf, die Gegend um die Arena in der britischen Stadt zu meiden.

Das Geschehen vom späten Montagabend wird als möglicher Terrorfall behandelt. Hochrangige Beamte hätten sich bereits in London versammelt, hiess es bei der BBC unter Berufung auf eigene Quellen. Experten zur Terrorbekämpfung hätten bereits Kontakt mit dem Innenministerium in London aufgenommen, berichtete der Sender. Zudem seien bereits Sprengstoffspezialisten im Einsatz.

Es gab zunächst kaum weitere Informationen darüber, was bei dem Konzert genau passierte. Zeugen berichteten jedoch von zwei lauten Knallen, die aus dem Bar-Bereich der Arena gekommen seien. "Eine riesiger, bombenähnlicher Knall ging los und hat jeden in Panik versetzt und wir versuchten alle, aus der Arena zu fliehen", sagte der 22-jährige Konzertgänger Majid Khan der britischen Nachrichtenagentur PA. Der 17-jährige Oliver Jones sagte, der Knall habe im Foyer nachgeklungen und Menschen seien um ihr Leben gerannt.

Sofortige Panik

Ein Video, das in der Arena gemacht wurde, zeigte Konzertbesucher, die beim Hinauslaufen schrien. Pinke Luftballons waren zu sehen. Ein Vertreter des US-Labels, bei dem Grande unter Vertrag ist, sagte, das Unternehmen überprüfe den Vorfall. Die Sängerin startete von Manchester aus ihre Europatournee, weitere Konzerttermine waren in Belgien, Polen, Deutschland, in der Schweiz und in Frankreich vorgesehen.

Der Bahnhof Manchester Victoria wurde laut BBC gesperrt. Die Bahngesellschaft Northern Railway teilte mit, dass der Zugverkehr zum Bahnhof Victoria in Manchester vorübergehend eingestellt sei.

SDA-ATS

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