Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Der Südwesten Pakistans ist am Samstag erneut von einem schweren Erdbeben erschüttert worden. Mindestens 22 Menschen kamen dabei ums Leben.

Die Zahl der Toten könnte sich nach Angaben der Behörden der Provinz Belutschistan weiter erhöhen. Mehr als 50 Menschen seien verletzt worden. Dutzende Verwundete wurden in einem Behelfsspital behandelt.

In der Region Mashkey wurden laut den Behörden hunderte Lehmhäuser zerstört. Auch das Telefonnetz brach demnach zusammen.

Das Beben am Samstagmorgen in der Provinz Belutschistan hatte eine Stärke von 6,8, wie der US-Erdbebendienst USGS mitteilte. Das Epizentrum habe knapp 100 Kilometer nordöstlich des Bezirks Awaran gelegen, in dem es bei dem schweren Erdstoss vom vergangenen Dienstag die meisten Toten gegeben hatte.

Alles zerstört

Der Regierungschef von Belutschistan sagte, das Erdbeben habe alles zerstört, was vom ersten Erdbeben noch übrig gelassen wurde. Bei dem Beben der Stärke 7,7 waren 359 Menschen ums Leben gekommen. Ganze Dörfer in der Region wurden verwüstet. Mehr als 100'000 Menschen verloren in der dünnbesiedelten Wüstenprovinz ihr Zuhause. Der Regierungschef rief Aufständische in der Provinz auf, die Hilfsbemühungen nicht zu behindern.

Belutschistan ist eine Hochburg separatistischer Rebellen. Seit dem ersten Erdbeben verübten die Aufständischen mehrere Angriffe auf die staatlichen Rettungskräfte. Unter anderem beschossen sie nach Behördenangaben zwei Helikopter. Allerdings wurde niemand verletzt. Ein Anführer der Rebellen sagte, nur Nichtregierungsorganisationen oder örtlichen Verantwortlichen werde der Zugang zu den Hilfsbedürftigen gewährt.

subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

SDA-ATS