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Bei dem Zugunglück in Indien entgleisen 14 Wagen und krachten zum Teil in nahegelegene Häuser. Mindestens 23 Menschen starben.

KEYSTONE/EPA/RAJAT GUPTA

(sda-ats)

Bei einem Zugunglück im Norden Indiens sind mindestens 23 Menschen ums Leben gekommen. Fast 160 weitere Menschen wurden verletzt, als 14 Wagen am Samstagabend im Bundesstaat Uttar Pradesh entgleisten und zum Teil in nahegelegene Häuser krachten.

Am Sonntag suchten dutzende Helfer mit Hunden nach weiteren Opfern. Die Unglücksursache war zunächst unklar. Berichten zufolge gab es Bauarbeiten auf der Strecke.

Der Zug war am Donnerstagabend in der Stadt Puri an der indischen Ostküste gestartet und sollte am Sonntag die nördliche Stadt Haridwar erreichen. Zum Zeitpunkt des Unglücks war er mit 100 Stundenkilometern unterwegs.

Im November 2016 waren bei einem Zugunglück in Uttar Pradesh 146 Menschen getötet worden. Die Bahn ist Indiens wichtigstes Fernverkehrsmittel.

Das System ist jedoch veraltet und marode, oftmals fehlt es an den einfachsten Sicherheitsvorkehrungen. Laut einem Regierungsbericht aus dem Jahr 2012 sterben in Indien jedes Jahr 15'000 Menschen bei Zugunglücken.

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SDA-ATS