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Bei Anschlägen im Irak sind am Donnerstag mindestens 27 Menschen getötet worden. In der Stadt Kirkuk im Norden des Landes sprengte sich beim schwersten der vier Anschläge ein Selbstmordattentäter vor einer schiitischen Gebetsstätte in die Luft.

Er riss nach Behördenangaben zwölf Menschen mit in den Tod. Mindestens 40 weitere wurden verletzt. In dem Gebäude wurde gerade Angehörigen von Opfern von Anschlägen des Vortags das Beileid ausgesprochen.

In Mossul tötete ein Selbstmordattentäter mit einer Autobombe zwei Soldaten und verletzte drei weitere. Und auch in Bagdad wurden bei Autobombenanschlägen in einem schiitischen Viertel zehn Menschen getötet und 30 weitere verletzt. In einem anderen Teil der Hauptstadt erschossen Bewaffnete zudem den Bruder eines sunnitischen Parlamentsabgeordneten.

Ministerpräsident Nuri al-Maliki machte religiös motivierten Hass für das Blutvergiessen verantwortlich. Die Gewalt im Irak nimmt seit Beginn der Proteste der sunnitischen Opposition gegen die schiitisch dominierte Regierung von al-Maliki im Januar zu.

Die Opposition wirft dem Regierungschef autoritäre Methoden und die Benachteiligung der sunnitischen Minderheit vor. Der vorherige bewaffnete Konflikt unter den Religionsgemeinschaften dauerte von 2006 bis 2008 und kostete zehntausende Menschen das Leben.

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SDA-ATS