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Ein Selbstmordattentäter hat am Montag in der nordafghanischen Provinz Kundus mehr als 30 Menschen mit in den Tod gerissen. Dutzende weitere seien verletzt worden, sagte Distriktgouverneur Mohammad Ayub Haqyar der Nachrichtenagentur dpa.

Der Täter sprengte sich in einem Regierungsgebäude im Distrikt Imam Sahib in die Luft. Die Opfer hätten in einer Schlange gestanden, um Ausweise abzuholen. Zudem habe es auf dem Gelände zur gleichen Zeit ein Treffen von Regierungsbeamten und Mitgliedern einer regierungstreuen Stammesmiliz gegeben.

Die Gewalt hat in der Provinz Kundus in jüngster Zeit deutlich zugenommen. In der Region hat die deutsche Bundeswehr das Oberkommando über die Soldaten der NATO-Truppe ISAF.

In der Provinz Nangarhar im Osten des Landes wurden gemäss afghanischen Angaben sechs Zivilpersonen bei einem NATO-Luftangriff getötet. Ein Kampfflugzeug der ISAF habe in der Nacht zu Montag ein Wohnhaus beschossen, in dem sich Taliban-Kämpfer versteckt hatten, sagte ein Sprecher der Regionalregierung. Neben drei Aufständischen seien dabei auch ein Ehepaar und dessen vier Kinder getötet worden.

Die ISAF bedauerte den Vorfall und kündigte eine Untersuchung an. Erst am Sonntag hatten die Behörden in der Nachbarprovinz Kunar die ISAF beschuldigt, innerhalb von drei Tagen bei mehreren Militäroperationen mindestens 51 Zivilisten getötet zu haben.

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SDA-ATS