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Bei einem Autobombenanschlag im Zentrum der türkischen Hauptstadt Ankara sind nach Behördenangaben mindestens 34 Menschen getötet worden. Weitere 125 Menschen wurden am Sonntagabend bei dem Attentat auf dem belebten Kizilay-Platz verletzt.

Dies teilte Gesundheitsminister Mehmet Müezzinoglu am Sonntagabend nach einem Sicherheitsgipfel der Regierung mit. Der Anschlag wurde mit einem mit Sprengstoff bepackten Fahrzeug verübt.

Ob auch Schweizer Opfer darunter sind, klärt das Aussendepartement (EDA) in Bern ab, wie ein Sprecher am Sonntagabend gegenüber der Nachrichtenagentur sda sagte.

Am Kizilay-Platz gibt es zahlreiche Geschäfte. Er liegt ausserdem nicht weit vom Botschaftsviertel der türkischen Hauptstadt entfernt.

Die US-Botschaft hatte Amerikaner erst am Freitag vor einem drohenden Anschlag in einem nahe gelegenen Viertel in Ankara gewarnt. Die Botschaft hatte dazu aufgerufen, die Gegend zu meiden.

Erst Mitte Februar waren bei einem Bombenanschlag auf einen Militärkonvoi in Ankara 29 Menschen getötet worden. Zu dem Anschlag hatte sich damals die militante Kurdenorganisation Freiheitsfalken Kurdistans (TAK) bekannt. Sie kündigte weitere Anschläge an, insbesondere auf bei Touristen beliebten Orten in der Türkei.

Bereits seit dem Sommer gilt in der Türkei wegen einer Reihe tödlicher Anschläge die höchste Alarmstufe. Vier der Anschläge schrieben die Behörden der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) zu.

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SDA-ATS