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Bei einem Doppelanschlag in einem gut besuchten Hotel- und Geschäftskomplex in der nordwestpakistanischen Stadt Peshawar sind am Samstagabend mindestens 35 Menschen getötet worden. Bis zu 100 Personen wurden nach Spitalangaben verletzt.

Es sei zu befürchten, dass die Zahl der Toten noch steige, teilten die Behörden am Sonntag mit. Im Abstand von vier Minuten hätten sich zwei Explosionen ereignet, sagte ein Polizeivertreter. "Die erste Detonation war eher klein, aber als sich die Leute um die Explosionsstelle versammelten, gab es eine zweite, die wirklich gross war."

Der Komplex, in dem sich ein Hotel, ein Supermarkt, Studentenunterkünfte und Kioske befinden, liegt in einem Wohngebiet von Peshawar. Sechs Geschäfte und das Hotel wurden durch die Explosionen stark beschädigt. Geschirr, Möbel und zerfetzte Körperteile lagen verstreut herum.

Fernsehsender zeigten Krankenwagen, die Tote und Verletzte abtransportierten. Unter den Getöteten waren zwei Journalisten, die für die englischsprachigen pakistanischen Zeitungen "Today" und "The News" arbeiteten. Auch ein Mitarbeiter der Deutschen Presseagentur dpa wurde verletzt.

Nach Angaben eines Bombenexperten der Polizei, Shafqat Malik, wurde die erste Explosion von einem ferngezündeten Sprengsatz ausgelöst, der in einem Badezimmer des Hotels abgelegt war. Die zweite Bombe sei von einem Selbstmordattentäter auf einem Motorrad in der Nähe des Hotels gezündet worden.

Zunächst bekannte sich niemand zu dem Anschlag. Seit der Tötung von Al-Kaida-Chef Osama bin Laden durch US-Elitesoldaten in Pakistan im vergangenen Monat haben muslimische Extremisten jedoch verstärkt Bomben- und Selbstmordanschläge im Land verübt.

In Pakistan sind seit 2007 mehr als 4400 Menschen durch Angriffe und Anschläge getötet worden, die den Taliban oder anderen islamistischen Extremistengruppen zugeschrieben werden.

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SDA-ATS