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Mindestens 37 Tote bei Anschlägen im Tschad

Bei drei Anschlägen im Tschad sind am Samstag mindestens 37 Menschen getötet worden. Gemäss tschadischen Sicherheitskräften wurden mehr als 50 Menschen bei den Explosionen in der am Tschadsee gelegenen Stadt Baga Sola verletzt. Als Urheber wird Boko Haram vermutet.

Der Tschadsee grenzt an Nigeria, die Sicherheitskräfte machten deshalb die dortige Islamistengruppe Boko Haram für die Anschläge verantwortlich.

Den Angaben zufolge wurde der erste Anschlag am Nachmittag auf dem belebten Fischmarkt von Baga Sola verübt. Kurz darauf wurden zwei weitere Explosionen in einem Flüchtlingslager am Stadtrand gemeldet. Ausser Nigeria und dem Tschad grenzen auch Kamerun und Niger an den Tschadsee.

Die Islam-Fanatiker von Boko Haram (deutsch: westliche Bildung ist Sünde) verüben seit vergangenem Jahr vermehrt auch Anschläge in den Nachbarländern, deren Armeen inzwischen gemeinsam mit den nigerianischen Truppen gegen die Extremisten kämpfen. Die angeblich religiösen Terrorbanden streben einen islamischen Gottesstaat im mehrheitlich muslimischen Norden Nigerias an.

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