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Bei einer Serie von Bombenexplosionen in Bagdad sind am Donnerstag mindestens 40 Menschen ums Leben gekommen und 82 weitere verletzt worden. In schiitisch geprägten Stadtteilen der irakischen Hauptstadt detonierten nach Behördenangaben vier verschiedene Sprengsätze.

Die ersten drei Bomben seien kurz nacheinander in einem Stadtviertel im Südwesten von Bagdad explodiert, hiess es. Eine Bombe habe einer schiitischen Moschee gegolten, ein weiterer Sprengsatz sei vor einem Markt detoniert. Die dritte Bombe sei im Markt selbst explodiert, wo Menschen ihre Einkäufe erledigten.

Nach Behördenangaben kamen bei den drei Bombenexplosionen 34 Menschen ums Leben, 82 weitere wurden verletzt.

Rund eine Stunde später explodierte nach Spitalangaben in einem anderen südwestlichen Stadtteil eine Autobombe, die einer Polizeipatrouille galt. Dabei seien sechs Menschen ums Leben gekommen, darunter ein Polizist und vier Passanten.

Bisher kein Bekennerschreiben

Zu den Bombenanschlägen bekannte sich zunächst niemand. Sunnitische Extremisten wie Al-Kaida im Irak verüben häufiger Anschläge auf schiitische Moscheen und Stadtviertel sowie irakische Sicherheitskräfte.

Bei den Zwischenfällen am Donnerstag handelte es sich um die schlimmsten Anschläge in der irakischen Hauptstadt seit Januar. Damals explodierte in der Nähe eines Trauerzeltes in einem nördlichen Stadtviertel eine Autobombe. 48 Menschen kamen ums Leben.

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SDA-ATS