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Mindestens acht Tote bei Bombenanschlag im Nordwesten Pakistans

Bei einem Selbstmordanschlag auf einem Markt in den Stammesgebieten im Nordwesten Pakistans sind mindestens acht Menschen getötet worden. Weitere elf Menschen seien am Samstag verletzt worden, sagte ein örtlicher Behördenvertreter.

Der Attentäter sprengte sich den Angaben zufolge auf dem Markt in der Ortschaft Pasht in der Region Salarzai in die Luft. Pasht liegt rund 35 Kilometer von Khar entfernt, der grössten Stadt des an der Grenze zu Afghanistan gelegenen Stammesbezirks Bajaur.

Dort haben Angehörige des Stammes der Salarzai eine Miliz gebildet, um die Taliban aus der Region zu vertreiben. Bei dem Anschlag wurden den Behördenangaben zufolge zwei Stammesälteste getötet.

Taliban bekennen sich zu Anschlag

Die radikalislamischen Taliban bekannten sich zu dem Attentat. Sie wollten damit den Stamm der Salarzai für die Zusammenarbeit mit der Regierung bestrafen. Talibansprecher Ehsanullah Ehsan sagte, wenn die Salarzai ihren Kampf gegen die Taliban nicht einstellten, "werden wir die Angriffe gegen sie fortsetzen, bis es keinen mehr von ihnen gibt".

Die Stammesgebiete im Nordwesten Pakistan gelten als Hochburg der Taliban und als Rückzugsgebiet für Mitglieder des Terrornetzwerks Al-Kaida.

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