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Jos - Bei gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen muslimischen Hirten und christlichen Dorfbewohnern sind in Nigeria mehr als 100 Menschen getötet worden.
Nach Berichten von Behörden und Augenzeugen überfielen Bewaffnete in der Nacht zum Sonntag zeitgleich bis zu drei Dörfer im zentralen Bundesstaat Plateau nahe der Stadt Jos. Bei dem Angriff auf das Dorf Dogo Nahawa seien vor allem Frauen und Kinder die Opfer gewesen, sagte ein Regierungsvertreter der Nachrichtenagentur AFP.
Ein Reuters-Journalist zählte beim Besuch in dem betroffenen Dorf bei Jos in Zentral-Nigeria etwa 100 Leichen, die unter freiem Himmel lagen. In zwei weitere Krankenhäuser wurden mindestens 18 Tote gebracht, wie offiziell mitgeteilt wurde.
Einwohner berichteten, die Nomaden seien nachts um 03.00 Uhr in das Dorf eingedrungen und hätten die Bewohner mit Schüssen in die Luft geweckt. Dann seien die aus ihren Häusern eilenden Einwohner mit Macheten getötet worden.
Bereits im Januar waren in der Region bei gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Muslimen und Christen mehrere hundert Menschen getötet worden. Das Gebiet liegt auf der Grenze zwischen dem muslimischen Norden und dem überwiegend christlichen Süden Nigerias.

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SDA-ATS