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Bei einem nächtlichen Busunglück in Sibirien sterben mindestens zwölf Menschen, darunter auch ein Kind. (Symbolbild)

KEYSTONE/EPA PAP/GRZEGORZ MICHALOWSKI

(sda-ats)

Bei einem schweren Busunglück im sibirischen Teil Russlands sind mindestens zwölf Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 30 Passagiere seien mit teils schweren Verletzungen in Spitäler gebracht worden, teilten die örtlichen Gesundheitsbehörden am Montag mit.

Der Unfall ereignete sich in der Nacht auf einer Strasse zwischen den Grossstädten Irkutsk und Tschita in der Region Transbaikalien östlich des bei Touristen beliebten Baikalsees. Unter den insgesamt 51 Menschen in dem Bus waren zahlreiche Pilger, die auf dem Weg zu einem Kloster waren. Zunächst hatten Agenturen von elf Toten berichtet.

Unter den Todesopfern ist auch ein Kind, wie die Agentur Tass meldete. Der Bus sei von der Fahrbahn abgekommen und habe sich überschlagen, teilten Ermittler mit.

Die Behörden prüfen unter anderem mögliche Nachlässigkeiten beim Strassenbau. So soll es an der Unfallstelle keine Leitplanken geben. Auch gegen den Busfahrer wurden Untersuchungen eingeleitet. Möglicherweise sei er am Steuer eingeschlafen und deutlich schneller als die erlaubten 30 Kilometer pro Stunde gefahren, hiess es.

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SDA-ATS