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Im Vergleich zu den eidg. Wahlen 2011 würden heute mehr Wählerinnen und Wähler den Mitteparteien sowie der SP die Stimme geben. GLP, CVP und BDP legen gemäss einer Umfrage je rund um einen Prozentpunkt zu. Dies gilt aber auch für die SP. Verlierer sind SVP, FDP und Grüne.

Laut dem jüngsten Politbarometer von "SonntagsZeitung" und "Le Matin Dimanche" käme die SVP als grösste Partei noch auf einen Wähleranteil von 24,3 Prozent (2011: 26,6 Prozent). Gegenüber den noch tieferen Umfragewerten von September 2012 und März 2013 konnte die SVP ihren Wähleranteil jedoch stabilisieren.

Die SP als zweitstärkste Kraft würde heute auf einen Wähleranteil von 19,6 Prozent kommen (2011: 18,7 Prozent). Im rotgrünen Lager müssten hingegen die Grünen Federn lassen. Sie kämen neu noch auf 7,3 Prozent (2011: 8,4 Prozent).

In der Wählergunst verliert auch die FDP, die im Vergleich zu 2011 (15,1) einen Prozentpunkt verliert und zur Mitte der Legislatur noch auf einen Wähleranteil von 14,1 Prozent kommt. Sie bleibt damit drittstärkste Kraft, jedoch nur noch einen Prozentpunkt vor der CVP.

Mitte im leichten Aufwind

Die CVP ihrerseits konnte in der Wählergunst um 0,8 Prozentpunkte zulegen und kommt neu auf 13,1 Prozent (2011: 12,3). Im Vergleich zu den Wahlen 2011 haben die Grünliberalen mit einem Plus von 1,2 Prozentpunkten am stärksten zugelegt: Neu kämen sie auf eine Wählerstärke von 6,6 Prozent (2011: 5,4). In den Umfragen von September 2012 und März 2013 wies die GLP aber noch höhere Werte aus.

Leicht zugelegt hat im Mitte-Lager auch die BDP. Die Partei von Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf käme heute auf eine Wählerstärke von 6,1 Prozent (2011: 5,4).

Die jüngste Umfrage im Auftrag der beiden Sonntagsblätter wurde vom 4. bis 14. September durch das Institut Isopublic bei 1088 Wahlberechtigten in der Deutsch- und Westschweiz durchgeführt.

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SDA-ATS