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Mittelitalien wird von Unwettern heimgesucht

Vom Sturm zum Einsturz gebrachte Mauer in Ladispoli, wo am Montag die Schulen geschlossen blieben.

Keystone/EPA/ALESSIO CAMPANA

(sda-ats)

Nach der Erdbebenserie wird Mittelitalien nun von starken Unwettern heimgesucht. Der Zivilschutz warnte vor weiteren Wetterkapriolen.

Bereits am Sonntag waren in den Ortschaften Ladispoli und Cesano nördlich von Rom durch einen Tornado zwei Menschen ums Leben gekommen. In Ladispoli blieben am Montag die Schulen geschlossen.

Ein 47-jähriger Inder kam ums Leben, als ihn ein Teil des Kirchendachs in Ladispoli traf, 22 Personen wurden verletzt. Ein Baum begrub einen Rettungswagen unter sich. Der Zugverkehr war unterbrochen, auch auf den Strassen kam es wegen umstürzender Bäume zu Behinderungen. Mehr als 100 Gebäude wurden in Ladispoli beschädigt.

In Cesano wurde ein 64-Jähriger von einem Baum getötet. Dächer wurden von den Häusern gefegt, Autos beschädigt. In Cerveteri zerbarst wegen des starken Windes die Fensterscheibe eines Restaurants, zwei Personen wurden verletzt. Auch in Rom stürzten Bäume um, in mehreren Stadtteilen gab es Überschwemmungen.

In Florenz wurde befürchtet, der Fluss Arno könnte über die Ufer treten. In der gesamten Toskana sowie in den Regionen Umbrien und Marken wurden Überschwemmungen gemeldet.

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