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Die Berner Versicherungsgruppe Mobiliar erhöht ihren Anteil an der Nationale Suisse. Sie kauft weitere 7,8 Prozent der Aktien an dem in Basel ansässigen Versicherer und kommt damit auf 19,17 Prozent der Anteile.

Die Aktien stammen aus dem Besitz der Deutschen VHV Allgemeine Versicherung, die damit nicht mehr zu den Grossaktionären gehört, wie die Nationale Suisse und die Mobiliar am Freitag nach Börsenschluss mitteilten. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Nationale-Suisse-Chef Hans Künzle sieht "interessantes Potenzial" für einen weitere Vertiefung der Zusammenarbeit mit der Mobiliar, die gut angelaufen sei.

Stimmrechtsbeschränkung bleibt

An der Stimmrechtsbeschränkung für Aktionäre von 5 Prozent hält Nationale Suisse fest. "Unser Leistungsausweis ist klarer Beweis dafür, dass wir als eigenständiges Unternehmen eine Zukunft haben", wird Künzle zitiert.

Nach wie vor seien alle Optionen der Zusammenarbeit mit allen Kernaktionären offen. So sind auch die Helvetia Patria, die Bâloise und die Gebäudeversicherung Bern an Nationale Suisse beteiligt.

Mobiliar-Chef Markus Hongler versteht das erweiterte Engagement "in erster Linie als Verstärkung eines finanziellen Investments". Es werde die erfolgreich angelaufene Zusammenarbeit fördern.

Einstieg vor gut einem Jahr

Die Mobiliar ist seit August 2012 Kernaktionärin von Nationale Suisse. Die beiden Versicherer haben seither ihre Zusammenarbeit intensiviert und diese vom Bereich der Fahrzeugexpertisen mit der Mobiliar-Tochter XpertCenter auf die Kunstversicherung ausgeweitet.

Nationale Suisse ist im Geschäft mit Leben- und Nicht-Leben-Versicherungen tätig und wies 2012 Bruttoprämien von 1,51 Milliarden Franken aus. Die international tätige Gruppe, deren Aktien an der Schweizer Börse SIX gehandelt werden, zählt 1889 Vollzeitstellen.

Beim Allbranchenversicherer Mobiliar ist jeder dritte Haushalt in der Schweiz versichert. Die Genossenschaft mit 4300 Mitarbeitenden und 300 Lernenden kommt auf ein Prämienvolumen von 3,3 Milliarden Franken.

SDA-ATS