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Im Fall um den Mord an Peggy (r.)gibt es Medienberichten zufolge doch keine Verbindung zu dem NSU-Rechtsextremisten Uwe Böhnhardt (l.). (Bild: Deutsche Polizei)

(sda-ats)

Nach dem Fund einer DNA-Spur des mutmasslichen deutschen NSU-Rechtsterroristen Uwe Böhnhardt am Fundort der getöteten Schülerin Peggy haben die Ermittler eventuell Hinweise auf eine Verunreinigung. Das teilten Polizei und Staatsanwaltschaft in Bayreuth mit.

Es hätten sich "mögliche Anhaltspunkte dafür ergeben, dass durch die mit der Spurensicherung in beiden Fällen befasste Tatortgruppe der Polizei in Thüringen teilweise identisches Spurensicherungsgerät verwendet wurde", heisst es in der Mitteilung vom Donnerstag.

Eine Aussage zur Qualität der Spurensicherung und einer möglichen Kontamination könne aber erst nach weiteren umfassenden und zeitaufwendigen Ermittlungen getroffen werden. Zuvor hatten Medien darüber berichtet.

Peggy war 2001 - im Alter von neun Jahren - im bayerischen Lichtenberg verschwunden. 15 Jahre später, im vergangenen Juli, wurden Skelettteile von ihr in einem Wald im benachbarten Bundesland Thüringen entdeckt.

Der aus Thüringen stammende Rechtsextremist Böhnhardt soll mit seinem mutmasslichen Komplizen des "Nationalsozialistischen Untergrundes" (NSU) Uwe Mundlos jahrelang unerkannt gemordet haben - hauptsächlich aus fremdenfeindlichen Motiven.

Mundlos und Böhnhardt töteten sich laut Ermittlern im Herbst 2011 nach einem Banküberfall, um einer Festnahme zu entgehen. Beate Zschäpe, das dritte NSU-Mitglied, stellte sich der Polizei. Sie steht derzeit in München vor Gericht.

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SDA-ATS