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Sein Name wird für die Nachfolge des gefeuerten Designers John Galliano bei Dior hoch gehandelt: Am Freitag punktete der israelisch-amerikanische Modestar Alber Elbaz mit einer starken Kollektion für das Haus Lanvin bei den Pariser Prêt-à-Porter-Schauen.

Es gab Ovationen für seine Entwürfe der Damenmode im kommenden Herbst und Winter. Die Modelle wirkten tragbar und raffiniert zugleich. Präzise Schnitte und klare Linien lockerte Elbaz durch feminine Elemente auf.

Für den Alltag schlug er hochgeschlossene Kostüme und schulterfreie Kleider mit kurzen Röcken vor - in gedeckten Farben wie Schwarz, dunklem Beige oder mattem Rot. Er kombinierte diese Teile zu schön fallenden Cape-Mänteln.

Clou des Ganzen: metallische Schliessen, Broschen oder Applikationen am Ausschnitt. Beim Cocktail oder am Abend wird es weicher. Super sexy wirkte ein fliessender kurzer Entwurf, der eine Schulter freiliess. Kurze Strickschlauchkleider mit aufgesetzten Seidenflügeln bewiesen einmal mehr Elbaz' Originalität.

Viele Modekenner würden es vermutlich bedauern, wenn Elbaz die Marke Lanvin verlassen würde. Denn bisher bildet er dort einen Gegenpol zu dem eher opulenten, von John Galliano geprägten Stil bei Dior.

Der 1961 in Marokko geborene Alber Elbaz wird dafür gelobt, dass er sich ernsthaft mit dem Alltag moderner Frauen auseinandersetzt. Elbaz gilt als Ausnahmetalent und war seinerzeit von Yves Saint Laurent zu dessen Nachfolger erkoren worden.

Andere zur Zeit in der Modeszene diskutierte Namen für die Dior-Nachfolge sind Hedi Slimane - der früher für die Dior-Männerlinie verantwortlich zeichnete und kultisch verehrt wurde -, Riccardo Tisci (Givenchys Star-Designer) und der Belgier Haider Ackermann. Der Brite Galliano war am vergangenen Dienstag wegen antisemitischer Pöbeleien bei Dior entlassen worden.

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SDA-ATS