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Die Übernahme des US-Saatgutkonzerns und Herbizidherstellers Monsanto hat Bayer im zweiten Quartal Schub gegeben. (Archiv)

KEYSTONE/EPA DPA/OLIVER BERG

(sda-ats)

Der US-Saatgutriese Monsanto hat Bayer das zweite Quartal gerettet. Von April bis Juni legte der bereinigte Betriebsgewinn (Ebitda) um 3,9 Prozent auf 2,3 Milliarden Euro zu, wie die Leverkusener am Mittwoch mitteilten.

Das hat Bayer vor allem der neuen Tochter Monsanto zu verdanken, die der Konzern Anfang Juni für knapp 63 Milliarden Dollar übernommen hatte und deren Geschäft in den letzten drei Wochen des Quartals voll enthalten ist. Von allen grösseren Geschäftsfeldern konnte Bayer nur in der Agrarsparte Crop Science das Ergebnis ausbauen, dort verdoppelte es sich nahezu.

Im Vorjahresquartal hatten zudem Probleme im wichtigen Markt Brasilien das Geschäft in dem Bereich belastet. Der Umsatz von Bayer erhöhte sich um 8,8 Prozent auf 9,48 Milliarden Euro.

Unter dem Strich verdiente der Konzern 799 Millionen Euro und damit rund ein Drittel weniger als vor einem Jahr. Damals floss aber auch noch die ehemalige Kunststofftochter Covestro ins Ergebnis ein, die mittlerweile verkauft ist.

Mehr Umsatz erwartet

Für 2018 rechnet der Konzern nun inklusive Monsanto mit einem Umsatz von mehr als 39 Milliarden Euro. Dazu soll der US-Saatgutkonzern einen Beitrag von mehr als 5 Milliarden Euro liefern.

Dabei ist wegen des Verkaufs von Geschäftsteilen an den Rivalen BASF auch eine Umsatzminderung von rund einer Milliarde Euro berücksichtigt. Bisher hatte Konzernchef Werner Baumann einen Umsatz von weniger als 35 Milliarden Euro in Aussicht gestellt.

Das bereinigte Ergebnis soll im unteren bis mittleren einstelligen Prozentbereich zulegen. Bisher hatte Bayer mit einem Rückgang im unteren einstelligen Prozentbereich gerechnet.

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SDA-ATS