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Hohe Mordrate in Costa Rica: Ein Viertel der Gewalttaten steht im Zusammenhang mit Drogenkriminalität. (Symbolbild)

KEYSTONE/EPA/JEFFREY ARGUEDAS

(sda-ats)

Die Mordrate in Costa Rica hat einen neuen Höchststand erreicht. 603 Menschen sind laut Behörden im vergangenen Jahr getötet worden. Die Rate liegt über vier Mal höher als in der Schweiz.

Die Rate in Costa Rica entspreche 12,1 Morden pro 100'000 Einwohnern und sei der höchste Wert in der Geschichte des mittelamerikanischen Landes, teilten die Behörden in der Hauptstadt San José am Dienstag mit. 2016 waren in dem Land, wo rund fünf Millionen Menschen leben, 578 Menschen umgebracht worden.

Fast die Hälfte der Morde ist nach Angaben der Ermittler auf Bandenkriminalität zurückzuführen, während ein Viertel der Gewalttaten im Zusammenhang mit der Drogenkriminalität steht.

In vielen Ländern Lateinamerikas liegt die Mordrate über dem weltweiten Durchschnitt von 5,3 Taten pro 100'000 Einwohnern. In der Schweiz liegt sei bei rund 2,8. In den USA liegt der Wert bei 4,9.

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SDA-ATS