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Der russische Aussenminister Sergej Lawrow hat "extremistische" Aufständische für den anhaltenden blutigen Konflikt in Syrien verantwortlich gemacht. "Die Extremisten haben derzeit die Oberhand in den Reihen der Opposition", sagte Lawrow am Dienstag bei einer Medienkonferenz in Moskau.

Diese setzten "auf die militärische Lösung und blockieren jede Initiative für einen Dialog". Noch vor wenigen Tagen habe seine Regierung den Eindruck gehabt, dass die Voraussetzungen für Verhandlungen der syrischen Konfliktparteien gegeben seien, sagte Lawrow.

Auch wenn die Aussichten mittlerweile schlecht seien, werde Moskau weiter auf eine Beilegung der Kämpfe zwischen den Aufständischen und den Truppen von Syriens Staatschef Baschar al-Assad dringen. "Wir legen nicht die Hände in den Schoss", sagte der russische Chefdiplomat. "Wir können natürlich dieses Problem nicht anstelle der Syrer lösen, aber bei unseren Kontakten mit anderen Ländern spüren wir wachsende Sorge."

Gespräch mit Kerry

Lawrow telefonierte nach eigenen Angaben auch mit US-Aussenminister John Kerry zum Syrien-Konflikt. Dabei habe er den Eindruck gewonnen, dass Kerry "die Ernsthaftigkeit der Lage" verstehe. Der US-Aussenminister hielt sich am Dienstag im Rahmen einer Europareise in Berlin auf, wo er auch Lawrow treffen sollte. Dabei dürfte auch der Syrien-Konflikt ein Thema sein.

Russland gehört zu den letzten Ländern, die Assad unterstützen. Im UNO-Sicherheitsrat verhinderte Moskau eine entschiedene Verurteilung von Assads Vorgehen gegen die Aufständischen.

In dem seit knapp zwei Jahren anhaltenden Konflikt in Syrien wurden nach UNO-Angaben bereits etwa 70'000 Menschen getötet. Am Montag hatte sich Assads Regierung erstmals zu Verhandlungen mit bewaffneten Aufständischen bereit erklärt. Diese machten aber Assads Rücktritt und einen Truppenabzug aus den syrischen Städten zur Vorbedingung.

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SDA-ATS