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Ägyptens Staatschef Husni Mubarak ist am Samstag mit Ministern seiner neuen Regierung zusammengekommen. Es handelte sich um das erste Treffen Mubaraks mit der Regierung seit deren Umbildung vergangene Woche.

Der unter Druck stehende Präsident habe Regierungschef Ahmed Schafik, die Minister für Erdöl, Handel, Finanzen und für soziale Solidarität sowie den Gouverneur der Zentralbank getroffen, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Mena.

Zu den Themen der Gespräche wurden keine Angaben gemacht. Die politische Krise hat die ägyptische Wirtschaft seit dem 25. Januar geschätzte 3,1 Milliarden Dollar gekostet.

Die Gespräche fänden im Präsidentenpalast in Heliopolis statt, einem Vorort von Kairo mehrere Kilometer vom Stadtzentrum entfernt. Mit der Sitzung sollte nach Ansicht von Beobachtern auch gezeigt werden, dass Mubarak weiterhin der Mann an der Spitze des Staates ist.

Proteste dauern an

Derweil harrten im Zentrum Kairos noch immer zehntausende Demonstranten aus, die den umgehenden Rücktritt des Präsidenten fordern. Auf dem Tahrir-Platz versuchten Demonstranten mit Sitzblockaden den Abzug von Panzern der ägyptischen Armee zu verhindern.

Auch in Alexandria missachteten die Demonstranten erneut die Ausgangssperre. Auf Live-Bildern des arabischen Sender Al-Dschasira waren in der Küstenstadt Hunderte Menschen zu sehen, die den Rücktritt des seit knapp 30 Jahren herrschenden Präsidenten forderten.

Die Demonstranten kündigten an, ihren Protest nicht eher zu beenden, bevor Mubarak aus dem Amt gejagt sei. Die Kundgebungen verliefen grösstenteils friedlich, grössere Zwischenfälle wurden nicht bekannt.

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SDA-ATS