Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Tennis - In Wimbledon ist der Traumfinal der Männer zwischen Novak Djokovic und Andy Murray weiterhin möglich. Der Brite holt gegen Fernando Verdasco einen 0:2-Satzrückstand auf.
Lange Zeit schien es, als würde auch der Viertelfinal-Tag der Männer mit einer Überraschung enden. Olympiasieger Andy Murray lag gegen den Spanier Verdasco 0:2 nach Sätzen zurück und hatte im vierten Satz vier Breakbälle abzuwehren, ehe er den Satzausgleich doch noch schaffte. Im finalen Durchgang gelang dem Vorjahresfinalisten beim Stand von 5:5 das entscheidende Break.
Murray qualifizierte sich damit zum fünften Mal in Folge für die Halbfinals in Wimbledon. Dort trifft er am Freitag auf den Polen Jerzy Janowicz, der das Duell gegen seinen Landsmann Lukasz Kubot 7:5, 6:4, 6:4 für sich entschied. Janowicz ist der erste Pole, der an einem Grand-Slam-Turnier die Runde der letzten vier erreichte.
Um den zweiten Finalplatz duellieren sich der Weltranglisten-Erste Novak Djokovic und Juan Martin Del Potro. Die beiden hatten am frühen Nachmittag fast zeitgleich ihre Partien beendet. Djokovic siegte gegen Tomas Berdych 7:6 (7:5), 6:4, 6:3, Del Potro gewann gegen David Ferrer 6:2, 6:4, 7:6 (7:5).
Berdych, der 2010 in Wimbledon seinen bislang einzigen Grand-Slam-Final erreicht hatte, vermochte gegen Djokovic diverse Chancen nicht zu nutzen, um die Partie ausgeglichener zu gestalten. Im Tiebreak des ersten Satzes war der Tscheche mit einem Minibreak in Führung gelegen, im zweiten Durchgang lag er nach zwei Breaks 3:0 in Führung.
Djokovic erreichte damit zum 13. Mal in Folge an einem Grand-Slam-Turnier mindestens die Halbfinals. In Wimbledon, wo er 2011 triumphiert hatte, erreichte er die Runde der letzten vier erstmals ohne Satzverlust.
Del Potro hatte gegen Ferrer gleich zu Beginn der Partie den schwierigsten Moment zu überstehen. Im ersten Game verzeichnete der Argentinier einen üblen Sturz, worauf die Fortsetzung der Partie durch den Argentinier fraglich war. Del Potro, der sich bereits in der 3. Runde am Knie verletzt hatte, biss sich jedoch durch und zeigte phasenweise brillantes Tennis. Mit zwei herrlichen Vorhandschlägen sorgte er am Ende des Tiebreaks des dritten Satzes für die Entscheidung.
Am Freitag kommt es damit zur Neuauflage des letztjährigen Bronze-Spiels an den Olympischen Spielen. Damals siegte Del Potro gegen Djokovic in zwei Sätzen. Die Weltnummer 8, der acht von elf Partien gegen den Serben verloren hat, steht erstmals in Wimbledon in den Halbfinals.

subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

SDA-ATS