Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Zum Ende des Fastenmonats Ramadan hat für Muslime weltweit das dreitägige Fest Eid al-Fitr (Fest des Fastenbrechens) begonnen. Nach dem Opferfest sind das die wichtigsten Feiertage für rund 1,5 Milliarden Muslime. 30 Tage lang hatten die Fastenden von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang weder gegessen noch getrunken oder geraucht.

Die Fastenzeit soll den Glauben und die Selbstdisziplin stärken. Mit Morgengebeten und dem ersten Frühstück seit Wochen leiteten Gläubige das Fest ein.

In Istanbul herrschte am Donnerstag festliche Ruhe, bevor Familien traditionell mit Geschenken zu Besuchen bei Verwandten aufbrachen. Der türkische Staatspräsident Abdullah Gül rief zu Versöhnung über politische Gräben hinweg auf, um die Türkei auf dem Weg zu einer Mitgliedschaft in der Europäischen Union voranzubringen.

In mehreren arabischen Ländern wird das Fest dieses Jahr von politischen Krisen überschattet. "Niemand ist in Feiertagsstimmung, selbst in Damaskus nicht, wo das Regime die Kontrolle hat", sagte eine Revolutionsaktivistin aus Syrien dem Nachrichtensender Al-Arabija.

In Ägypten nutzten Regierungsgegner das islamische Fest für grosse Protestkundgebungen. Tausende von Islamisten forderten am Donnerstag, dass der entmachtete Präsidenten Mohammed Mursi wieder in sein Amt eingesetzt wird. Sie riefen in ihren Protestlagern: "Das Volk will ein Ende des Militärputsches".

Die Muslimbrüder hätten am Eingang zu ihrem zentralen Protestlager vor der Rabea-al-Adawija-Moschee am Morgen eine Betonwand hochgezogen, meldete das Nachrichtenportal "youm7".

Auftakt in Indonesien

Indonesien war wegen seiner geographischen Lage wie jedes Jahr einer der ersten Staaten weltweit, die das Fest Eid al-Fitr begingen. In den vergangenen Tagen waren Millionen Menschen innerhalb des Archipels aus mehr als 17'000 Inseln unterwegs, um mit Autos, Booten und Flugzeugen zu ihren Familien zu reisen.

Nach einem Bombenanschlag auf einen Tempel am vergangenen Wochenende wurden die Sicherheitsvorkehrungen vor buddhistischen Stätten verstärkt, wie der Sprecher der nationalen Polizei, Ronny Sompie, sagte. Insgesamt seien im ganzen Land 140'000 Polizisten für die Sicherheit eingesetzt.

Auch in Australien und Malaysia begannen die Muslime die Feierlichkeiten zum Ende des Ramadan, das unter anderem mit Gebeten, Moscheebesuchen und einem ausgiebigen Essen begangen wird. In anderen Regionen, darunter Pakistan und Nordafrika, wurde der Beginn der Feiern für Freitag erwartet.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

SDA-ATS