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FIFA - Laut dem suspendierten FIFA-Vizepräsidenten Jack Warner sollen vier hochrangige FIFA-Funktionäre 20 Millionen Dollar dafür erhalten haben, dass sie im Dezember für eine WM 2022 in Katar stimmten.
Die FIFA kommt in den Tagen vor der Präsidentschafts-Wahl vom Mittwoch im Zürcher Hallenstadion nicht mehr zur Ruhe. Warner will am Dienstag anlässlich einer persönlichen Medienkonferenz Beweise für seine Behauptungen vorlegen. Diese könnten durchaus die Kraft des von ihm angekündigten "Fussball-Tsunamis" haben, sollten sie hieb- und stichfest sein.
Der Funktionär aus Trinidad und Tobago behauptet, mit Dokumenten und Bankauszügen beweisen zu können, dass die vier FIFA-Exekutivmitglieder Issa Hayatou (Kam), Nicolas Leoz (Par), Julio Grondona (Arg) und Rafael Salguero (Guatemala) insgesamt 20 Millionen Dollar für ihre Stimme zugunsten Katars erhalten haben. Ein ehemaliger FIFA-Offizieller soll diese Namen heute bestätigen. Das wäre jener Skandal, der den Fussball-Weltverband nur Stunden vor der feierlichen Eröffnung des Kongresses im Hallenstadion tatsächlich in seinen Grundfesten erschüttern würde. Er könnte dafür sorgen, dass die WM 2022 neu vergeben werden müsste.
Vorerst wollte Präsident Blatter von solchen Szenarien aber nichts wissen. Er verteidigte die WM-Vergabe nach Katar. Dass die Nerven bei der FIFA-Spitze nach all diesen Vorwürfen und Anschuldigungen aber blank liegen, erlebten die rund 100 Journalisten, welche am Montag einer Medieneinladung Blatters Folge leisteten. Der FIFA-Präsident brach den Anlass nach rund 30 Minuten abrupt ab und hinterliess viele offene Fragen und vor allem entrüstete Journalisten.

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SDA-ATS