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Nach Anschlag in Marokko zwei junge Schweizer weiter vermisst

Von den beiden nach dem Anschlag in Marrakesch vermissten jungen Männern aus dem Tessin fehlt weiter jede Spur. Sie seien nach wie vor nicht lokalisiert worden, sagte eine Sprecherin das Eidg. Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) am Samstag.

Vertreter der Schweizer Botschaft suchten weiter nach ihnen, sagte EDA-Sprecherin Jenny Piaget am Samstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA.

Das EDA hatte am Freitagabend bestätigt, dass ein Schweizer und ein ebenfalls im Tessin lebender Portugiese seit dem Anschlag auf ein Touristencafé in Marrakesch am Donnerstag vermisst werden. Nach Angaben von Tessiner Medien handelt es sich um einen 23-Jährigen und einen 25-Jährigen aus dem Raum Bellinzona. Diese beriefen sich auf Angehörige.

Ihre beiden Begleiterinnen, eine 25-Jährige und eine 27-Jährige, die beim Anschlag schwer verletzt wurden, kehrten am späten Freitagabend mit einem Rega-Ambulanzjet in die Schweiz zurück. Der Jet sei am späten Freitagabend auf dem Flughafen Zürich-Kloten gelandet, sagte Rega-Sprecher Christian Trottmann der SDA.

Der Transport der beiden schwerverletzten Schweizerinnen sei "den Umständen entsprechend" gut verlaufen, sagte er weiter. Die beiden hätten in stabilem Zustand transportiert werden können. Nach der Ankunft im Rega-Center beim Flughafen brachten zwei Ambulanzen die Frauen in ein Spital.

Bei dem Anschlag in Marrakesch waren 16 Menschen getötet worden. Mehr als 20 Personen wurden verletzt, die meisten von ihnen ausländische Touristen.

Unter den Toten sind nach Informationen aus Paris und Den Haag sechs Franzosen und ein Niederländer. Nach Angaben der örtlichen Behörden starben zudem zwei Kanadier und vier Marokkaner. Drei Personen konnten noch nicht identifiziert werden.

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