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Tatort mit Blutlache: Vor diesem Tankstellenshop in Flums SG verletzte ein 17-jähriger Mann am 22. Oktober 2017 mehrere Personen mit einer Axt (Archivbild)

KEYSTONE/EDDY RISCH

(sda-ats)

Nach der blutigen Beil-Attacke in Flums SG untersucht die St. Galler Staatsanwaltschaft, ob der Schusswaffeneinsatz der Polizei gegen den 17-jährigen Täter rechtmässig war. Die Anklagekammer hat der Staatsanwaltschaft die Ermächtigung dazu erteilt.

Roman Dobler, Sprecher der Staatsanwaltschaft, bestätigte am Freitag einen Bericht des Regionaljournals Ostschweiz von Radio SRF. Die Anklagekammer begründete ihren Entscheid damit, dass ein Schusswaffeneinsatz durch die Polizei ein seltenes Ereignis von erheblichem Gewicht sei, das grundsätzlich der Abklärung bedürfe.

Ein 17-jähriger, aus Lettland stammender Lehrling hatte am 22. Oktober in Flums SG mehrere Personen mit einem Beil angegriffen und sechs Opfer zum Teil schwer verletzt. Die Polizei nahm den Täter nach einem Taser- und Schusswaffeneinsatz fest. Der Täter wurde ebenfalls verletzt.

Durch das beherzte Eingreifen von Passanten und Polizisten konnte noch Schlimmeres verhindert werden. Der Täter befindet sich in Untersuchungshaft. Er wird sich im kommenden Jahr unter anderem wegen mehrfacher versuchter Tötungsdelikte vor Gericht verantworten müssen. Die Motive des Täters sind nicht bekannt.

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