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Lausanne - Nach dem herausragenden Spitzenjahr 2009 zeichnet sich in den Schweizer Weinbaugebieten ein guter Jahrgang 2010 ab. Während die Weinbauern im Tessin schon alle Hände voll zu tun haben, hoffen die Westschweizer und Bündner noch auf weitere warme Tage.
Weniger Trauben, aber gute Qualität für 2010, heisst es bei den Schweizer Weinbaufachleuten. "Die potentielle Ernte beim Pinot Noir liegt dieses Jahr 30 Prozent unter dem Vorjahr", schätzt Pierre-André Roduit, Chef des Walliser Weinbauamtes.
Das wechselhafte Wetter habe im Wallis das Risiko für die Entwicklung von Krankheiten erhöht. Dank des grossen Arbeitseinsatzes der Weinbauern sei die Qualität der Trauben aber gut.
Im Tessin wird schon gewimmeltIm Tessin wurde die Ernte wegen der Niederschläge von vergangener Woche vorgezogen. Die starken Regenfälle zerstörten in einigen isolierten Südtessiner Weinbergen sprichwörtlich die Trauben im Korb.
20 Prozent der Trauben seien schon gelesen, sagte Francesco Tettamanti, Direktor von Ticinowine: "die Trauben versprechen einen Wein mit ausgezeichnetem Aroma und Farbe."
Sehr gutes JahrIn der Westschweiz ist die Weinlese auf Ende September anfangs Oktober angesetzt. Das Waadtländer Weinbauamt rechnet mit einem "sehr guten Jahr". Der Zustand der Trauben sei sehr gut, es gebe keine Anzeichen für Fäulnis, sagte Amtschef Dominique Favre. Man habe jedoch etwas kleiner Trauben als im Vorjahr festgestellt.
Der Säuregehalt dürfte auf dem Niveau des Jahrgangs 2008 zu liegen kommen. Bei der Menge rechnen die Waadtländer ebenfalls mit weniger als 2009, als 21 Millionen Liter Weissen und 8 Millionen Liter Roten gelesen wurden.
Bereits begonnen hat die Weinlese in Genf. Chasselas, Chardonnay und Pinots werden sofern das Wetter mitspielt ab dem 27 September geerntet, wie Kantonsönologe Alexandre de Montmollin erklärte. Über sehr gute Traubenqualität freuen sich auch die Neuenburger Weinbauern. Sébastien Cartillier, von der kantonalen Weinbaustelle rechnet mit einer normalen Lese von 700 bis 750 g/m2.

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SDA-ATS